Einpresstiefe-Rechner
Geben Sie Ihre aktuellen Räder und die Wunschräder ein – Felgenbreite und Einpresstiefe (ET). Sehen Sie, wie weit sich das neue Rad Richtung Federbein und Kotflügel bewegt und ob es passt.
Mit Ihrem Auto beginnen Serienfelgen
Serienfelgen – wählen Sie eine als aktuelles Rad:
Felgenbreite in Zoll laut Felgenprägung (8J = 8″) · Einpresstiefe in mm (ET45 = 45; negativ bei Tiefbettfelgen)
Freigängigkeit prüfen
Die Außenkante steht 11 mm weiter heraus: Prüfen Sie die Freigängigkeit zum Kotflügel bei vollem Einfedern und vollem Lenkeinschlag.
| Maß | Aktuell | Neu | Differenz |
|---|---|---|---|
| Felgenbreite | 191 mm | 203 mm | +13 mm |
| Einpresstiefe (ET) | 45 mm | 40 mm | −5 mm |
| Innenmaß (Backspacing) | 153 mm | 154 mm | +1 mm |
| Außenmaß (Frontspacing) | 63 mm | 74 mm | +11 mm |
Innenmaß (Backspacing): Radanschlussfläche zur inneren Kante. Außenmaß: Radanschlussfläche zur äußeren Kante. Beide berücksichtigen ein halbes Zoll für das Felgenhorn.
Draufsicht
So funktioniert die Einpresstiefe
Positive, neutrale und negative Einpresstiefe
Bei einer positiven ET liegt die Radanschlussfläche außerhalb der Felgenmitte und zieht das Rad nach innen – typisch für fast jedes moderne Auto. Eine ET von 0 liegt exakt auf der Mittellinie. Eine negative ET liegt weiter innen und drückt das Rad nach außen: der typische Tiefbett-Look vieler Pick-ups und Geländewagen.
Breite und Einpresstiefe im Zusammenspiel
Eine um 1″ breitere Felge bei gleicher ET wächst um etwa 12,7 mm auf jeder Seite. Um die Innenkante unverändert zu lassen, verringern Sie die ET um ebendiese 12,7 mm – die zusätzliche Breite wandert dann komplett nach außen. Deshalb zeigt der Rechner beide Kanten an, nicht nur die ET.
Die 5-mm-Regel
Ein neues Rad, das auf beiden Seiten um nicht mehr als ca. 5 mm vom Original abweicht, passt in der Regel wie ab Werk. Prüfen Sie bei 5 bis 15 mm den Abstand zu Federbein, Feder und Bremsleitungen auf der Innenseite sowie zur Kotflügelkante außen bei vollem Einfedern und vollem Lenkeinschlag.
Finden Sie die serienmäßigen Felgenbreiten und Einpresstiefen nach Marke und Modell, den Lochkreis Ihres Fahrzeugs oder vergleichen Sie Reifengrößen für die neuen Felgen im Reifengrößenrechner.
FAQ zur Einpresstiefe
Was ist die Einpresstiefe (ET)?
Die Einpresstiefe (ET) ist der Abstand in Millimetern zwischen der Felgenmitte und der Radanschlussfläche an der Radnabe. Eine positive Einpresstiefe verlagert diese Fläche nach außen, sodass das Rad weiter innen steht; eine negative ET drückt das Rad nach außen. Die meisten modernen Fahrzeuge haben eine positive ET zwischen ET30 und ET50.
Wie stark darf sich die Einpresstiefe ändern?
Als Faustregel gilt: Ein neues Rad sollte sowohl nach innen als auch nach außen maximal etwa 5 mm vom Original abweichen. Bis zu 15 mm sind nach Prüfung der Freigängigkeit oft möglich; darüber hinaus schleift es meist am Federbein oder am Kotflügel. Eine breitere Felge verschiebt beide Kanten gleichzeitig – prüfen Sie daher immer beide Werte, nicht nur die ET.
Was ist das Innenmaß (Backspacing)?
Das Innenmaß (Backspacing) ist der Abstand von der Radanschlussfläche zur inneren Felgenkante in Zoll oder Millimetern. Es bestimmt, wie nah das Rad der Aufhängung kommt: je größer das Innenmaß, desto weniger Freigängigkeit. Dieser Rechner ermittelt den Wert aus Felgenbreite und ET unter Berücksichtigung von jeweils einem halben Zoll für das Felgenhorn.
Steht das Rad bei einer kleineren Einpresstiefe weiter heraus?
Ja. Eine um 10 mm geringere Einpresstiefe verschiebt das gesamte Rad um 10 mm nach außen: 10 mm mehr Freigängigkeit nach innen, 10 mm mehr Spurweite/Überstand nach außen. Eine breitere Felge bei gleicher ET wächst auf jeder Seite um die Hälfte der zusätzlichen Breite.
Was muss neben der Einpresstiefe noch passen?
Der Lochkreis und die Mittenbohrung müssen zum Fahrzeug passen, und die Felge muss für dessen Traglast zugelassen sein. Die Einpresstiefe bestimmt lediglich die Position des Rades; prüfen Sie den Lochkreis und die Serien-ET Ihres Fahrzeugs in unserer Datenbank.